cholera

Cholera: Was Walliser alles essen…

Die Cholera ist ein altes, Walliser Gemüsekuchen-Gericht. Es wird angenommen, dass dieses während der Cholera-Epidemie um die 1854 entstanden ist.

Die Cholera ist eine gefährliche Infektionskrankheit, die vor allem durch verunreinigtes Trinkwasser übertragen wurde. Um die Epidemie zu stoppen, galten Quarantäne und Isolierung zu unumgehbaren Massnahmen. Man blieb zu Hause und versuchte sich mit den verfügbaren, oftmals selbst produzierten Zutaten ein gutes Mahl zu schaffen.

Die Zutaten variierten von Region zu Region, hier haben wir Ihnen allerdings Zutaten für das Grundrezept aufgelistet:

Teig:
325g Mehl
1 TL Salz
8-9 EL Wasser
150g Butter
1 Ei

Füllung:
300g Lauch
1 Zwiebel
500g Kartoffeln
450g Äpfel
300g Käse
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Mehl, geschnittene Butterwürfel und Wasser in eine Schüssel geben und zu einem Teig verarbeiten → 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Lauch und Zwiebel in Ringe schneiden und Butter etwa etwa 10 Minuten andünsten und mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Kartoffeln kochen und anschliessend schälen.
  4. Käse in Scheiben schneiden
  5. Äpfel schälen und in Scheiben schneiden.
  6. Die Hälfte des Teigs auswallen und auf ein mit Backtrennpapier belegtes Blech geben → Lauch, Kartoffeln, Käse und Äpfel in Schichten auf dem Teig verteilen.
  7. Restlichen Teig auswallen und die Füllung damit bedecken → Teigdeckel mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit verklopftem Ei bestreichen.
  8. Im Vorgeheizten Ofen bei ca 200 Grad 50 Minuten backen.

Wir wünschen einen guten Appetit!

Bildquelle: obergoms.ch  © Martin Weiss

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