Rom in der Schweiz

Es lässt sich nicht abstreiten, dass das Römische Reich einigen Einfluss auf die Schweiz hatte. Heute noch kann man Ruinen bestaunen und Städte besuchen, deren Namen einen lateinischen Ursprung haben, ja sogar unsere Autos verweisen mit dem CH auf den lateinischen Namen Helvetia hin. Julius Caesar selbst hatte bereits einiges über die Helvetier zu schreiben und bis heute bewacht die Schweizer Garde den Papst in Rom. Schauen wir uns doch einige der Überbleibsel des Römischen Reichs genauer an.

 

Augusta Raurica

Vor über 2000 Jahren lebte am Südufer des Rheins der Keltenstamm der Rauriker. Um 15 n.Chr. begründete Kaiser Augustus hier erstmals eine römische Kolonie. Daher der Name Augusta Raurica, der sich aus dem Namen des Herrschers in Rom und des ansässigen Stammes zusammensetzt. Die Stadt beherbergte bis zu 20’000 Einwohner und da weder im Mittelalter noch in der Neuzeit hier eine neue Stadt entstand, ist von der römischen Siedlung noch sehr viel erhalten. Heute können Besucher hier in die Vergangenheit reisen. An verschiedenen Tagen finden interessante Veranstaltungen statt; Es gibt Gladiatoren Kämpfe zu beobachten, kleine Besucher können sogar lernen wie man Gladiator wird, man kann in alten Steinöfen Brot backen, nach römischer Art töpfern oder Salben herstellen und dabei natürlich einiges lernen. Die Ausgrabungen sind noch lange nicht fertig, doch die wichtigsten Funde bisher, wie zum Beispiel der Silberschatz sind im Römermuseum Augst zu besichtigen. Der Schatz hatte bereits damals einen immensen Wert; er entsprach dem Jahressold von 230 Legionären.

Ein Tipp: Mit der App “Unsichtbares sichtbar machen” haben Sie Zugriff auf Hintergrundwissen und Fotos von Fundstücken, die nicht in der Ausstellung zu sehen sind.

 

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© Augusta Raurica

 

Im römischen Vindonissa

Während Sie in Augusta Raurica in das Leben eines römischen Bürgers eintauchen können, zeigt Vindonissa Ihnen eine andere Seite des römischen Reiches: Die weltbekannte Kriegsführung der Legionen. Vindonissa, heute Windisch, war nämlich das einzige Legionärslager in der Schweiz. Heute kann man auf dem Legionärspfad in 10 sehr interaktiv gestalteten Fundstätten das Leben eines Legionärs erkunden. In der Offiziersküche kann man Gespräche unter den Legionären mithören, die römischen Thermen duften wunderbar nach Salben und Ölen und man kann sogar die einzige heute noch funktionierende römische Wasserleitung nördlich der Alpen besichtigen. Eine Kaserne wurde den Funden nachgebaut, um den Besuchern ein möglichst wahrheitsgetreues Bild des Lagers zu zeigen. Das Museum zeigt Funde und Erkenntnisse aus beinahe 100 Jahren von Ausgrabungen in einer herrlich modernen Ausstellung und bietet manch interessante Führung an.

 

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© Augusta Raurica

 

Aventicum

Aventicum (Avenches) liegt zwischen Lausanne und Bern und beherbergte in der römischen Zeit etwa 20’000 Einwohner. Sie war die Hauptstadt der Helvetier, die zwar zum römischen Reich gehörten, aber eine Volksgemeinde waren, und daher ein autonomes Steuerwesen und eine eigene Miliz besitzen durften. Die Bedeutung von Aventicum für die Helvetier sieht man auch im helvetischen Aufstand um 68 n.Chr. Fast sämtliche Städte im Aargau waren von den Römern zerstört und geplündert worden, aber bis Aventicum eingenommen wurde, gaben die Rebellen nicht auf. Danach jedoch begann erst die Blütezeit der Stadt. Kaiser Vespasian selbst verbrachte vermutlich Teile seiner Jugend in Aventicum, weshalb ihm die Stadt lieb war und so begann eine rege Bautätigkeit. Unter anderem entstand ein Aquädukt, ein Amphitheater und zwei Tempelanlagen. Nach zwei Einfällen der Alemannen um 300 n.Chr. ging die Stadt jedoch vergessen. Die Überreste wurden im Mittelalter zum Bau von Kirchen und Häusern verwendet, sodass man vom ursprünglichen Ausmass der Stadt bald fast nichts mehr sah. Heute kann man jedoch im Museum, das in einem der Wehrtürme liegt, die im 12 Jahrhundert dazu gebaut wurden, das Leben der römischen Helvetier kennenlernen. Hauptattraktion der Sammlung ist eine Goldbüste des Kaisers Mark Aurel, die 1939 in einer Kanalisation entdeckt wurde. In der sehr gut erhaltenen Arena des Theaters finden ausserdem regelmässig kulturelle Veranstaltungen wie z. B. die Rockmusik-Festivals Rock Oz’Arènes und Avenches Tattoo statt.

 

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© Rock Oz Arènes

 

Noviodunum

Bevor Aventicum, war da Noviodunum, oder wie wir es heute nennen: Nyon. Noviodunum war vor Christus die wichtigste Stadt der römischen Helvetier. Im dortigen römischen Museum gibt es allerhand über die Stadt und die Menschen darin zu erfahren. Ausgestellt sind diverse Funde, jedoch ist das Museum kein normales Fundortmuseum. Im Gegensatz zu anderen Museen ist es unterirdisch angelegt, in den Fundamenten der Forumsbasilika selbst. Dieses Gebäude wurde im 1. Jhd. n. Chr. gebaut. Seine Fundamente sind noch bis zu einer Höhe von zwei Metern erhalten und geben dem Museum einen perfekten Rahmen. Gleichzeitig sind sie selbst das wertvollste Ausstellungsstück.

 

 

 

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