Halloween

Halloween: Mythos oder Wahrheit?

Halloween – Die Bedeutung

 

Halloween ist bekanntlich eine amerikanische Tradition, bei der Kinder sich verkleiden und von Haus zu Haus ziehen, um Süßigkeiten zu ergattern. Im Gegenzug dazu werden sie das Haus vor ihren “Tricks” verschonen. Seinen Ursprung hatte die Tradition allerdings in Europa. Gegenüber dem fröhlichen Schlemmen in den Staaten ist die ursprüngliche Version um einiges düsterer.

Am 31. Oktober feierten die Kelten vor über 2000 Jahren Sylvester. Der Sommer ist zu Ende und die dunkle Zeit beginnt. Für die Kelten war dies eine gefährliche Zeit voller Kälte und Hunger. An diesem speziellen Abend, dem heute noch in den meisten Kulturen eine besondere Bedeutung zugesprochen wird, verwischt die Grenze zwischen dem Diesseits und dem Jenseits und die Verstorbenen können sich zwischen den beiden Welten bewegen.

In Mexiko wird dies freudig begrüßt, da verstorbene Verwandte zu Besuch kommen können und man ein großes Fest feiert. In Europa wurde und wird den Seelen der Verstorbenen allerdings etwas mehr Furcht entgegen gebracht. So wurden zum Beispiel Kürbisse zu furchteinflössenden Fratzen geschnitzt, um bösen Geistern Angst einzujagen. Falls sich einige Geister davon nicht einschüchtern liessen, wurden Gaben vor die Türen gelegt, um die Geister so zufrieden zu stellen und am Eintreten zu hindern.

Ich werde Ihnen nun einige Orte vorstellen, an denen die Grenzen zwischen den Lebenden und den Toten laut Sagen und Geschichten heute noch verwischen.

 

Halloween

 

Der Teufelskeller bei Baden

Vor rund 100’000 Jahren entstand in der Region Baden durch eine Sackung ein vielfältiges System von Felstürmen und Höhlen. Der Ort hat ohne Zweifel eine verwunschene Aura, und regt die Phantasie bereits seit Jahrhunderten an. Früher glaubte man, die riesigen Felstürme und Schluchten seien durch Geister entstanden, die in einem fürchterlichen Tanz das Gebiet zerstörten. Eines Nachts soll ein Mädchen in einen der Risse abgestiegen sein, um den unheimlichen Ort auszukundschaften. Plötzlich wurde Sie von grausigen Gestalten gepackt und von tausend Händen in die Tiefe gerissen. Am nächsten Morgen fand man das Mädchen, die Füsse im Boden verwachsen, die Arme zu Ästen geworden und der Leib versteinert auf einer Anhöhe. Durch ein heiliges Bildnis aus einem nahegelegenen Kloster konnte das Mädchen aus den Fängen der bösen Geister befreit werden und man errichtete an jenem Ort ein Kreuz. Die Anhöhe heisst heute noch Kreuzliberg und die verwunschenen Höhlen sind als Teufelskeller bekannt, damit nie mehr jemand unbedacht hineingeht und verschwindet.

An einem schönen Herbstnachmittag spürt man von der düsteren Geschichte dieses Ortes herzlich wenig, der Teufelskeller ist ein wunderschönes Plätzchen, das sich ausgezeichnet für allerlei Spiele oder ein Picknick eignet. Doch sobald die Sonne tief steht, ist es jedoch ratsam den Heimweg anzutreten. Wer weiss wieviel hinter der Legende heute noch steckt.

 

Halloween
©Lukas Denzler

 

Das Spukhaus an der Junkerngasse 54 in Bern

Jenste Geschichten und Legenden ranken sich um das berüchtigte Spukhaus an der Junkerngasse 54 in Bern. Nachts soll ein Kratzen und ein Stöhnen durch die Räume klingen und eine in schwarz gekleidete Gestalt herum wehen. Wehe dem, der ihr in der falschen Stunde begegnet. Schon früh war den Leuten klar, dass es hier nicht mit richtigen Dingen zugeht, Pferde sollen bereits nach wenigen Stunden im Stall verrückt geworden sein und manche Besucher des Gasthauses sprachen nach einer Übernachtung in der Junkerngasse 54 nie mehr ein Wort. Heute steht das Haus leer, was der Legende gerade recht kommt. Des öfteren sollen sich die Fensterläden des Hauses nachts öffnen und schliessen, manchmal wie von Geisterhand, manchmal sieht man eine Frauengestalt am Fenster stehen und lachen.

 

Halloween

 

Die Bechburg in Oensingen

Im 14. Jahrhundert wohnte auf der Bechburg ein fürchterlicher Raubritter namens Kuoni. Er soll der Schrecken vieler Jungfrauen und ehrlicher Bürger aus der Umgebung gewesen sein, bis der Schwarze Tod ihn für seine Taten strafte. Die Furcht vor der Beulenpest war grösser als die Furcht vor der Rache Kuonis und so mauerten die Bewohner der Burg Kuoni bei lebendigem Leib in ein kleines Häuschen an der Südseite des runden Wehrturms ein. Dort soll er einen einsamen und elenden Tod erlitten haben und sein Geist soll bis heute keine Ruhe gefunden haben.

Nun stellt sich die Frage, ob alles nur erfunden ist – dem wollte man bereits zweimal nachgehen und hier wird die Geschichte erst richtig spannend. 1980 wollte eine Gruppe des Denkmalschutzes ein Loch in das Dach des Häuschens machen, um zu sehen ob man ein Skelett finden würde. Gerade als sie auf dem Dach positioniert waren, den Pickel bereits zur Hand, erschütterte ein heftiges Gewitter die Burg. Es fing an zu hageln und ein Blitz schlug sogar in die Burg ein. Das Team zog wieder ab, ohne eine Antwort gefunden zu haben. 2002 besuchte das Team von «Menschen, Technik, Wissenschaft» des Schweizer Fernsehen die Bechburg. Sie hatten vor, den Hohlraum zu durchleuchten, um so eine Antwort zu finden. Kurz nach der Aufstellung gab das Gerät den Geist auf. Auch das daraufhin hervor geholte Ersatzgerät funktionierte nicht. So zog auch dieses Team unverrichteter Dinge wieder ab. Kuoni möchte offensichtlich seine Ruhe und da er als Geist erheblich ruhiger scheint, als noch zu Lebzeiten, können wir ihm diese Ruhe auch gewähren. Gelegentlich schlägt er Türen zu oder geht im Studierzimmer auf und ab, doch der Tod scheint ihn umgänglicher gemacht zu haben.

 

Halloween
©Neu-Bechburg Oensingen

 

Buchen Sie für Ihren Besuch der gruseligen Sagen-Schauplätze ein passendes Hotel mit bis zu 50% Rabatt:

 

Halloween

Hotel Belle Epoque ****
Bern, Bern Region

Doppelzimmer mit Dusche
für CHF 140.00 statt CHF 280.00

•  Traditionshaus
•  zentrale Lage in der Berner Altstadt
•  hauseigene Kunstsammlung

 

 

Gasthof Bären ***
Oberbipp, Bern Region

Doppelzimmer Standard inkl. Frühstück
für CHF 82.50 statt CHF 165.00

•  zentrale Lage
•  schöne Gartenterrasse
•  serviert leckere Gerichte

 

 

Halloween

Apparthotel Baden  ****
Baden, Zürich Region

Doppelzimmer ohne Balkon
für CHF 69.50 statt CHF 139.00

•  zentrale Lage
•  schöner Innenhof
•  modere, grosszügige Zimmer

 

 

Halloween

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.