Weihnachtsguetzli

Zimtsterne, Mailänderli, Brunsli, Vanillekipferl und Spitzbuebe. Wenn ich alle Guetzli, die die Schweizer zu Weihnachten backen aufzählen würde, wäre wohl der gesamte Eintrag eine Liste. Deshalb stelle ich Ihnen heute die Lieblings Guetzli von mir und einigen meiner Kollegen bei Hotelcard vor. Wir hoffen, Ihnen vielleicht noch ein oder zwei zusätzliche Leckerbissen vorstellen zu dürfen, die Sie noch nicht kennen.

 

Aprikosen-Mandel-Schoko-Schiffchen

Der Name ist etwas komplex aber lassen Sie sich nicht abschrecken – Einfacher geht’s nicht! Theoretisch sind diese Süßigkeiten wohl keine Guetzli, da sie nicht gebacken werden, doch für mich sind sie ein großer Bestandteil der Weihnacht, dass ich sie hier auflisten muss.

Man nehme getrocknete Aprikosen, ganze Mandeln und dunkle Schokolade. Während Sie die Schokolade in einer Pfanne langsam zum Schmelzen bringen, können Sie auf jede Aprikose eine Mandel legen. Anschliessend tauchen Sie den süss-nussigen Leckerbissen zur Hälfte in die Schoggi. Nun müssen Sie nur noch warten, bis die Schokolade getrocknet ist und fertig! Perfekt für Familien, die vor Weihnachten keine Lust auf stressige Backarbeit haben, wie meine und dann ist es erst noch halbwegs gesund!

 

 

Brigadeiro

Bei Anissa Zuhause wird Weihnachten etwas anders gefeiert. Da Ihre Mutter aus Brasilien stammt, werden traditionelle Weihnachtsguetzli mit lateinamerikanischen Spezialitäten vermischt. Brigadeiros sind dabei unerlässlich und erst noch leicht zu machen!

Man braucht dazu lediglich Butter, gesüßte Kondensmilch, Kakaopulver, Schokoladenstreusel und Pralinenförmchen. Zuerst wird ein Esslöffel Butter in einer Pfanne geschmolzen. Dann geben Sie eine Dose Kondensmilch und eineinhalb Esslöffel Kakaopulver in die flüssige Butter und rühren das Ganze um, bis die Masse nicht mehr am Boden klebt. Dies kann bis 10 Minuten dauern.

Danach formen Sie aus der Masse kleine Bällchen, rollen diese in den Schokostreuseln und geben diese in die Pralinenförmchen. Im Kühlschrank aufbewahren und an Weihnachten bei der Familie mit einem bisher unbekannten Rezept punkten!

 

 

 

Florentiner

Bei Chantal Zuhause dürfen Florentiner auf keinen Fall fehlen, da die Karamell-Schokolade Mischung, gepaart mit einer wunderbar knackigen Konsistenz, ihr Herz jedes Jahr höherschlagen lässt. Diese Guetzli sind perfekt im Voraus zu machen, da sie nicht so schnell austrocknen.

Zuerst kochen Sie 100 Gramm Zucker, 50 Gramm Butter, 3 EL Honig und 3 EL Vollrahm langsam auf und lassen das Ganze 2 Minuten leise köcheln. Anschließend werden 100 Gramm kandierte Früchte, 100 Gramm Mandelblättchen und 50 Gramm Mandelstifte darunter gemischt. Die Masse breiten Sie auf einem mit Backpapier belegtem Blech aus und backen sie während 12 Minuten in der Mitte des auf 180 Grad vorgeheizten Ofens. Danach können Sie die Masse in Stücke schneiden, so groß wie Sie sie gerne haben möchten. Die Unterseite der ausgekühlten Stücke mit Hilfe einer Gabel in geschmolzene Schokolade tauchen und diese dann trocknen lassen.

 

 

 

Sablés mit Rosinen

Danis Augen leuchten förmlich auf, wenn er von diesen Köstlichkeiten erzählt, daher muss ich sie Ihnen unbedingt auch vorstellen. Klassische Sablés kennen Sie vermutlich schon, die beliebten Butterkekse sind besonders einfach zu machen und schmecken jedem.

Zuerst rühren Sie 250 Gramm Butter bis sich Spitzchen bilden. Dann fügen Sie 120 Gramm Zucker, 2 Teelöffel Vanillezucker und eine Prise Salz dazu und rühren bis die Masse hell ist. Hier kommt die Spezialität von Dani’s Grossmutter ins Spiel: Mischen Sie noch etwas Zitronenaroma und Rosinen unter die Masse. Schlussendlich sieben Sie noch 350 Gramm Mehl dazu und rollen die Masse auf Zucker zu zwei Rollen mit ca. 4 cm Durchmesser. Diese stellen Sie für ganze 3 Stunden kühl. Danach werden die Rollen in 4 mm dicke Scheiben geschnitten und während 20 Minuten bei 170 Grad gebacken.

Glasieren Sie die Guetzli noch während sie warm sind, indem Sie 150 Gramm Puderzucker und etwa 5 Esslöffel Zitronensaft gut vermischen und damit die Sablés bestreichen.

 

 

 

Abendsterne

Diese Guetzli wurden vermutlich von Jeannine’s Grosi erfunden oder zumindest von ihr perfektioniert. Sie ähneln den bekannten Spitzbueben, waren mir aber bisher unbekannt. Der Name allein ist schon weihnachtlich genug, um in mir den Wunsch zu wecken, die Guetzli unbedingt auszuprobieren – Bei Ihnen sicherlich auch!

Man nehme 200 Gramm Mandeln, 200 Gramm Butter, 200 Gramm Zucker, 400 Gramm Mehl, 2 Eier, einen halben Kaffeelöffel Zimt und die Schale von einer Zitrone und verarbeite das Ganze zu einer festen Masse. Diese wallen Sie aus und stechen daraus Sternchen aus. Die Hälfte der Sternchen bestreichen Sie mit Konfi (am Liebsten Trübeligelée meint Jeannine) und bedecken Sie dann mit der anderen Hälfte. Dann ab in den Ofen damit und während 10-15 Minuten hellgelb backen.

Für die Glasur mischen Sie den Saft einer halben Zitrone und wenig Wasser mit 125 Gramm Puderzucker und bestreichen damit die frisch gebackenen Sternli.

 

 

 

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Weihnachtsgüetzi

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